Arbeitsagentur und Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werben gemeinsam um freiwillige Helfer, die in Alten- und Pflegeheimen Bewohner und Personal auf das Coronavirus testen. Dadurch werden die Heime entlastet, Bezieher von Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld können dazuverdienen. 

Für Alten- und Pflegeheime gelten derzeit besondere Schutzmaßnahmen zur Wahrung der Gesundheit der BewohnerInnen und Beschäftigten. Dazu gehört die verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal sowie für BesucherInnen. Eine Pflegekraft, die Tests von Besuchern abnimmt, kann währenddessen keine pflegerischen Tätigkeiten übernehmen. Diese Lücke könnten Freiwillige schließen, die das Pflegepersonal als Helfer bei den Schnelltests entlasten.

Aber das sei nur ein Beispiel von vielen, erklärt Thomas Müller, Leiter des Verwaltungsstabs und 2. Stellvertretender Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte: „Zusätzliche Hände, aufmerksame und freundliche Helfer werden auch bei vielen täglichen Aufgaben gebraucht: im Eingangsbereich, bei der Essenverteilung, beim Betten machen, beim Zuhören. Damit würden die MitarbeiterInnen der Heime deutlich entlastet.“

Wir hoffen sehr, qualifizierte Helfer aus der Region zu finden, die Heime bei der Arbeit unterstützen“, bittet Thomas Besse, Chef der Agentur für Arbeit Neubrandenburg. „Auch Beschäftigte in Kurzarbeit müssen Gehaltseinbußen hinnehmen, während die laufenden Kosten im Alltag weiterbezahlt werden müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder die andere das Kurzarbeitergeld durch so eine Helfertätigkeit aufstocken möchte und so Lohneinbußen abgefedert werden können.“ 

Kostenlose Service-und Informations-Hotline für Interessierte: 0800-4-555520

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