Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt im Land Mecklenburg-Vorpommern und ist als touristisch geprägte Region bekannt; mit zahlreichen Seen -so dem größten Binnensee Deutschlands, der Müritz- sowie Wäldern und naturbelassenen Landschaften. Dank der zentralen Lage des Landkreises und der guten Infrastruktur sind die Hauptstadt Berlin, die Hansestadt Hamburg und die Ostseeküste sehr gut zu erreichen.

Für das Rechts- und Kommunalaufsichtsamt schreibt der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zum nächstmöglichen Besetzungszeitpunkt eine Stelle als

Sachgebietsleiter allgemeine Rechtsaufsicht (w/m/d)

mit 40 Wochenstunden aus. Zum Sachgebiet der allgemeinen Rechtsaufsicht gehört auch die Zentrale Vergabestelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Die Stelle wird gemäß § 31 TVöD als Führung auf Probe für vorerst 2 Jahre ausgeschrieben. Bei Eignung ist eine unbefristete Weiterführung vorgesehen.

Sofern die beamtenrechtlichen, laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen, wird auch die Möglichkeit für eine Verbeamtung eröffnet. Die Verbeamtung erfolgt in ein Amt der Besoldungsgruppe A 13 (Rat/ Rätin) der Laufbahngruppe 2 zweites Einstiegsamt.

Dienstort ist der Regionalstandort Neubrandenburg.

Aufgaben: 

Leitungsaufgaben 

  • Entwicklung und Umsetzung von Grundsätzen, Strategien, Richtlinien und Anweisungen für die Bearbeitung der Arbeitsaufträge des Sachgebietes
  • juristisch fundierte Anleitung der unterstellten Beschäftigten durch Bearbeitungshinweise, Rücksprachen und Besprechungen innerhalb des Sachgebietes
  • Mitarbeiterführung soweit nach dienstlichen Anweisungen übertragen
  • Führung wichtiger Beratungen des Sachgebietes sowie Grundsatzentscheidungen und Entscheidung in schwierigen Fällen
  • Vertretung des Sachgebietes gegenüber der Amtsleitung
  • Organisation des Geschäftsablaufes nach Geschäftsverteilungsplan
  • Unterstützung der Amtsleitung bei der Einführung des Dokumenten-Management-Systems

Allgemeine Rechtsaufsicht 

Rechtliche Beratung und Unterstützung der der Rechtsaufsicht unterstellten Gemeinden, Ämter und Zweckverbände und deren Vertretungen, auch im Hinblick auf deren wirtschaftliche Betätigung im Sinne §§ 68 ff KV M-V.

  • eigenverantwortliche Durchführung rechtsaufsichtlicher Maßnahmen nach §§ 78 ff KV M-V
  • Prüfung von Satzungen
  • Bearbeitung von Bürgeranliegen, Petitionen und Beschwerden
  • Genehmigungsverfahren nach § 56 KV M-V (Veräußerung von gemeindlichen Vermögen)
  • Genehmigung von öffentlich-rechtlichen Verträgen und Vereinbarungen im Bereich der kommunalen Zusammenarbeit
  • Beratung der Gemeinden bei Fusionsabsichten und Genehmigung von Gebietsänderungsverträgen
  • Bearbeitung von Vergabenachprüfungsverfahren
  • Erarbeitung von Stellungnahmen und Berichten für die Amts- und Verwaltungsleitung sowie für Ministerien, politische Gremien und kommunalen Spitzenverbände

Personelle Rechtsaufsicht 

  • Beratung der Gemeinden, Ämter, Zweckverbände in beamten- und disziplinarrechtlichen sowie in wahlrechtlichen Angelegenheiten
  • Wahrnehmung der Aufgaben nach §§ 37, 142 KV M-V
  • Wahrnehmung der Aufgaben nach dem LDG M-V

Rechtliche Beratung in Angelegenheiten der Zentralen Vergabestelle

Anforderungsprofil: 

  • Abschluss der ersten und zweiten juristischen Staatsprüfung, mindestens jedoch Abschluss als Dipl.-Jurist/-in
  • mehrjährige juristische Tätigkeit im höheren Verwaltungsdienst (Verweis auf § 5 RDGEG)
  • mehrjährige, umfassende und vielseitige Berufserfahrung im Öffentlichen Recht, insbesondere im Kommunal- und Kommunalverfassungsrecht
  • Führungsqualitäten/ Leitungskompetenz
  • umfassende Fachkenntnisse und Erfahrung in der Bearbeitung von Disziplinar-, Beamten- und Kommunalrechtsverfahren
  • sehr hohes Maß an Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit
  • eigenverantwortliche und engagierte Arbeitsweise
  • vertiefte Fähigkeiten im Umgang mit Rechtsvorschriften und Rechtsprechung
  • Entscheidungsfreudigkeit
  • korrektes und sicheres Auftreten in der Innen- und Außenwirkung
  • ausgeprägte Fähigkeit zur zielorientierten Gesprächsführung sowie gute analytische und kommunikative Fähigkeiten
  • hohe Sozialkompetenz
  • Teamfähigkeit sowie psychische und physische Belastbarkeit
  • wünschenswert sind erste Erfahrungen mit der Methodik zur Konfliktbewältigung
  • Sicherheit im Umgang mit dem PC; Anwenderkenntnisse MS-Office und juris sind wünschenswert
  • Pkw-Führerschein
  • Bereitschaft zur Tätigkeit außerhalb der regulären Dienstzeit

Die Stelle ist im Stellenplan mit der Entgeltgruppe 13 bzw. Besoldungsgruppe A 14 ausgewiesen.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher fachlicher und gesundheitlicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Menschen, die Tätigkeiten für das Allgemeinwohl ausüben, können bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.

Ihre Bewerbung senden Sie in Form einer PDF-Datei mit max. 10 MB bis zum 30.06.2021 an:

Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Bewerbungsunterlagen per E-Mail in unverschlüsselter Form übertragen werden. Möglichkeiten der verschlüsselten elektronischen Kommunikation mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte finden Sie unter: https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Kontakt/Anschriften/Kommunikation

Papierbewerbungen sind an das Personalamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Postfach 110264, 17042 Neubrandenburg zu senden.

Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens verbleiben die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerbungen bis zum 31.12.2021 im Personalamt und werden danach vernichtet. Wenn Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei.

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt auf der Grundlage des Artikel 6 Absatz 1 b) und e) Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen – in Verbindung mit § 10 Abs. 1 Datenschutzgesetz MV. Informationen zur DSGVO in Bezug auf das Bewerbungsverfahren finden Sie unter: https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Karriere

Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nicht erstattet.

Heiko Kärger
Landrat