Gute Nachrichten für alle Auszubildenden und Jugendlichen, die bald eine Lehre beginnen wollen: Trotz der anhaltenden Corona-Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der IHK-Ausbildungsbetriebe in MV ungebrochen hoch.
 
Wie aus einer Blitz-Ausbildungsumfrage der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern unter 206 Unternehmen im Land hervorgeht, führten 80 Prozent der befragten Unternehmen ihre Berufsausbildung organisatorisch unverändert im Unternehmen fort, während ein Fünftel mobiles Lernen praktizierte.
 
Rund 80 Prozent der antwortenden Unternehmen planen, ihre Auszubildenden nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung zu übernehmen. Nichtübernahmegründe sind u.a. Auszubildende erst im ersten und zweiten Lehrjahr, der Wechsel in ein anderes Unternehmen oder zum Studium oder keine freien Stellen.
 
Bezüglich es Angebotes an Ausbildungsplätzen hat Corona auch hier keine drastischen Veränderungen bewirkt. 98 Prozent der vor Corona geplanten Ausbildungsplätze werden auch weiter angeboten.
 
„Das ist ein starkes Signal für die berufliche Zukunft vieler junger Menschen in unserem Land“, freut sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der geschäftsführenden IHK der Landesarbeitsgemeinschaft über diese positiven Zahlen. „Unsere Betriebe wissen, dass sich das Problem der fehlenden Fachkräfte auch nach der Corona-Zeit fortsetzen und ein Risiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung bleiben wird. Mit der Dualen Berufsausbildung sichern sie sich jedoch den Fachkräftebedarf von morgen.“
 
Weitere Ergebnisse dieser Umfrage besagen: Berufsschulunterricht und Rekrutierungsmethoden werden sich über kurz oder lang nachhaltig verändern, Mobiles Learning gewinnt zunehmend an Bedeutung, neben persönlichen Bewerbungsgesprächen gibt es künftig mehr Telefon- und Videointerviews. Diese Formen wurden seit Beginn der Corona-Pandemie von rund 20 Prozent der Firmen eingesetzt.
 
PM/IHK