Die Unterstützung für polnische Tagespendler und Wochenpendler, die ihren Hauptwohnsitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, ist gut angenommen worden.

Bis zum 19. Mai 2021 sind für 6.767 Pendler und 518 Angehörige beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) 739 Anträge (zuzüglich 348 Verlängerungsanträge) auf Bewilligung des Pendler-Zuschusses mit einem Mittelvolumen in Höhe von rund 9 Millionen Euro eingegangen. Bewilligt wurden bisher Anträge mit einem Mittelvolumen in Höhe von rund 8,2 Millionen Euro. „Ziel dieser Wirtschaftshilfe war es, die Arbeitsfähigkeit der Betriebe während der pandemiebedingten Einreisebeschränkungen zu sichern und zugleich den polnischen Berufspendlern einen finanziellen Ausgleich für ihren erhöhten Aufwand für Unterbringung zu gewähren. Das Programm ist erfolgreich umgesetzt worden“, sagte der Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph.

Pendler-Zuschuss hat pandemische Kontakte erfolgreich reduziert und gleichzeitig Wohlstand weiterhin gesichert
Ende März des vergangenen Jahres ist der Pendler-Zuschuss erstmals aufgelegt worden. Über den Arbeitgeber erhalten Arbeitnehmer vom Land einen Zuschuss zur Finanzierung der Mehraufwendungen für die Unterbringung und Verpflegung.

Das „Pendlerprogramm“ wird zum 31. Mai 2021 auslaufen. Gründe hierfür sind die stark gesunkenen Corona-Fallzahlen in Polen sowie der Wegfall pandemiebedingter Einreisebeschränkungen und Quarantäneregelungen für Berufspendler.

Anträge bis zum 30. Juni 2021 beim Landesamt für Gesundheit und Soziales möglich
Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen beendet die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern die Förderung von Tagespendlern und Wochenpendlern, die ihren Hauptwohnsitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Antragsannahme für den vom 01. Mai 2021 bis zum 31. Mai 2021 laufenden Förderzeitraum ist noch bis zum 30. Juni 2021 möglich. Die Anträge sind beim Landesamt für Gesundheit und Soziales abrufbar: https://www.lagus.mv-regierung.de/Foerderungen/Pendler-Zuschuss/

PM/WM