Die Landesregierung wird Künstlerinnen und Künstler sowie andere Kulturschaffende in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Hilfsfonds unterstützen. Die notwendigen drastischen Schritte zur Eindämmung des Covid-19 bringen viele Kulturschaffende in eine existenzielle Notlage. Landes- und Bundesregierung sind aktuell dabei, vielfältige Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zu erarbeiten.

Kulturministerin Bettina Martin hat sich mit einem Schreiben und einem Informationsblatt an alle Kulturschaffenden und Projektträger gewandt, die im offiziellen Kulturportal des Landes unter www.kultur-mv.de abrufbar sind. Darin informiert sie über die unterschiedlichen Hilfsangebote für Künstlerinnen und Künstler aber auch für Projekte.

  • Wie sind bereits angelaufene Projekte abgesichert?
  • Wie gehe ich mit drohender schon bestehender Kurzarbeit um?
  • Wie können freiberufliche Künstlerinnen und Künstler Grundsicherung nach ALG II beantragen?
  • Was ist bei der Künstlersozialkasse zu beachten?
  • Was ist mit ESF-geförderten Maßnahmen?
  • Wie wird das Ehrenamt unterstützt?
  • Wie kann Kunst digital angeboten werden?

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird auf diesem Weg weitere Entwicklungen und Informationen an Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende vermitteln.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bietet Künstlerinnen und Künstlern auf www.kultur-mv.de darüber hinaus eine Plattform, um weiter mit ihrem Publikum in Kontakt zu bleiben. „Gerade jetzt benötigen die Menschen im Land kulturelle Angebote. Auch wenn momentan deutliche Einschnitte gemacht werden müssen, lebt die Kultur im Land.“ Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur stellt für digitale Kulturangebote oder Streamingangebote deshalb zusätzlich 100.000 Euro bereit. Die Mittel sollen nach vereinfachten Regeln der Kulturförderung ausgereicht werden.

PM/BM