Corona-Pandemie

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  • Hotline des Landkreises: 0395 57087-7777
  • Hotline der Landesregierung MV: 0385 588-11311
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums: 030 12002-1031/-1032
  • Hotline der Arbeitsagentur zu Kurzarbeitergeld: 0800 45555-20

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Aktuelle Nachrichten zur Corona-Lage

Erste Bilanz der Modernisierungsförderung für Beherbergungsbetriebe

Erste Bilanz der Modernisierungsförderung für Beherbergungsbetriebe

Im Rahmen eines Vor-Ort-Besuches im Hotel Seeschloss in Sellin auf der Insel Rügen hat MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe gemeinsam mit dem DEHOGA-MV am 20.09.2021 eine erste Bilanz der Modernisierungsförderung für Beherbergungsbetriebe gezogen: Bis zum 10.09.2021 wurden 97 Anträge mit ca. 28,3 Millionen Euro bewilligt. Weitere 121 Anträge mit 34 Millionen Euro an Zuschüssen sind in Bearbeitung. Die Antragstellung ist noch bis zum 30. September 2021 möglich.

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30. September 2021: Traditionelle Ausbildungsmesse JobFit in Malchin

Am 30. September 2021 präsentieren Unternehmen, Hochschulen und Universitäten im Rahmen der Ausbildungsmesse JobFit den SchülerInnen in der Mecklenburgischen Schweiz wieder ihre Ausbildungs- und Studienangebote. Veranstaltungsort sind die Sporthalle und die Aula des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Müritz, Außenstelle Malchin.

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Bund verlängert coronabedingte Überbrückungshilfen

Bund verlängert coronabedingte Überbrückungshilfen

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September 2021 hinaus bis zum 31. Dezember 2021. Dabei werden nach Angaben des Bundes die Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus weitgehend beibehalten. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus, mit der von Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Soloselbstständige unterstützt werden. Die bis Jahresende verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August und September. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt auch für die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus durch prüfende Dritte. Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige. Für den Zeitraum Oktober 2021 bis Dezember 2021 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.

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Hilfen für Unternehmen

Wo möglich, verlinken wir auf die Originalquelle und verzichten auf eine eigene Beschreibung, damit es bei Änderungen nicht zu inkonsistenten Informationen kommt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Informationsbroschüre: „Corona-Hilfen MV – Wirtschaft und Arbeit im Fokus“
Die aktuellen finanziellen Hilfen des Landes sind in einer überarbeiteten und aktualisierten Informationsbroschüre zusammengefasst: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm

Infoseite des Landesförderinstituts zur Überbrückungshilfe

Alle Förderbedingungen sind detailliert hier nachzulesen.

Überbrückungshilfe III Plus des Bundes

09. September 2021: Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September 2021 hinaus bis zum 31. Dezember 2021 – bei weitgehend gleichbleibenden Förderbedingungen. Die bis Jahresende verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli bis September 2021. Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mdst. 30% sind antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt durch prüfende Dritte. Die Antragstellung kann nach Anpassung des Programms über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen.

24. August 2021: Prüfende Dritte können über Änderungsanträge Schadensausgleich für, durch den Lockdown entstandene, Schäden auf Grundlage der Bundesregelung Schadensausgleich beantragen. Der Beihilferahmen wurde um 40 Millionen Euro erweitert.

02. August 2021:  Beginn der Abschlagszahlungen in Höhe von 50% der beantragten Fördersumme bei Erstantragstellung (max. 100.000 Euro p.M.)

23. Juli 2021: Erstanträge für die Überbrückungshilfe III Plus könne gestellt werden

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt der Bund weiterhin alle, von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler für den Förderzeitraum Juli 2021 bis September 2021.

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche) sowie Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden.

Restart-Prämie
Neu ist eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen.

Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III.

Förderungsvoraussetzung:
– Corona-bedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 30 Prozent in jedem Monat von Juli 2021 bis September 2021, für den Fixkostenzuschuss beantragt wird
– Vergleichsmaßstab ist der Referenzmonat im Jahr 2019
– Besondere Vorschriften für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Oktober 2020 gegründet wurden und in begründeten Fällen bei außergewöhnlichen betrieblichen Umständen

Förderung:
– Bezuschussung betrieblicher Fixkosten von max. 10 Millionen Euro/ p.M.
– Überbrückungshilfe III und Überbrückungshilfe III Plus können insgesamt maximal bis zu 52 Millionen Euro fördern
– Erstattung bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
– Erstattung bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei 50 Prozent bis 70 Prozent Umsatzeinbruch
– Erstattung bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch
Umsatzeinbruch jeweils im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019. Junge Unternehmen können andere Vergleichsumsätze heranziehen.

Bei der Überbrückungshilfe III Plus werden bei Erstantragstellung bis zum 30. September 2021 in einem zweistufigen Verfahren zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat bzw. insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Unternehmen und Soloselbständige, die bereits einen Antrag auf Neustarthilfe Plus gestellt haben, können keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus stellen. Wer die Überbrückungshilfe III Plus beantragt haben, kann nach Beantragung zur Neustarthilfe Plus wechseln, wenn diese besser ist..
Soloselbständige, die nach Beantragung der Neustarthilfe feststellen, dass sie bspw. wegen Corona-bedingter Investitionen in die Digitalisierung einen höheren Zuschuss über die Überbrückungshilfe III Plus erhalten könnten, können zur Überbrückungshilfe III Plus wechseln.

Das Wahlrecht zwischen Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus kann vor der Schlussabrechnung bis Ende der Antragsfrist ausgeübt werden.

Beantragung:
Die Überbrückungshilfe III Plus kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.
Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen dazu hier

 

Überbrückungshilfe III des Bundes

Förderung für die Monate November 2020 bis Juni 2021
Antragstellung für Erst- und Änderungsanträge verlängert bis 31. Oktober 2021
Ab 09. Mai 2021: Beantragung der Landesförderung für nicht durch Kurzarbeitergeld gedeckte Personalaufwendungen 

Die Überbrückungshilfe III umfasst als Erweiterung der Überbrückungshilfe II jetzt neu die Monate November 2020 bis Juni 2021 und unterstützt Unternehmen, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung weiterhin stark betroffen sind:

Antragsberechtigung

  • Vereinfachung der bisher unterschiedlichen Zugangswege
  • Unternehmen, die in einem Monat des Geltungszeitraums einen Umsatzeinbruch von 30 % im Vergleich zum Referenzmonat 2019 erlitten haben
  • Keine Doppelförderung: Unternehmen, die Novemberhilfe oder Dezemberhilfe erhalten haben, sind für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt
  • Leistungen nach Überbrückungshilfe II für November 2020 und Dezember 2020 werden angerechnet
  • Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Mio Euro
  • Die Fördergrenze 750 Mio Euro entfällt für Unternehmen, die direkt von den Schließungen betroffen sind, für Unternehmen der Reisebranche und des Großhandels

Förderung

  • Förderhöchstbetrag: 1,5 Mio Euro/Monat für Unternehmen mit Umsatzrückgängen ab 30 % (statt bisher 200.000 Euro/ Monat bzw. 500.000 Euro/Monat) – es gelten die Obergrenzen europäischen Beihilferechts (Kleinbeihilfe-, Fixkostenregelung) von bisher max. 4 Mio Euro insgesamt/ Unternehmen
  • Wahl der beihilferechtlichen Regelung:
    – Förderung nach Bundesregelung Fixkostenhilfe: Zuschusshöhe 1 bis 4 Mio Euro nach Verlustnachweis für 70 bis 90 % der ungedeckten Fixkosten
    Kleinbeihilfen-Regelung: Zuschusshöhe von bis zu 1 Mio Euro insgesamt ohne Verlustnachweis
  • Höchstbetrag Abschlagszahlungen: 100.000 Euro/ Monat, max. 400.000 Euro
  • Musterkatalog für anrechenbare Fixkosten

Fördersummen

  • Anteilige Erstattung der betrieblichen Fixkosten entsprechend dem Umsatzrückgang zum Vergleichsmonat 2019 entsprechend Kostenkatalog:
    – Umsatzrückgang 30 bis 50 % – Fixkostenerstattung 40 %
    – Umsatzrückgang 50 bis 70 % – Fixkostenerstattung 60 %
    – Umsatzrückgang > 70 % – Fixkostenerstattung seit 23.3.2021: 100 %
    (vorher 90 %)

Verbesserungen der Überbrückungshilfe III seit der MPK vom 23.03.2021

  • Die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 % erleiden, wird von bisher 90 % auf bis zu 100 % erhöht. 
  • Die Sonderabschreibungsmöglichkeiten für mehr Waren – bisher nur Saisonware und verderbliche Ware – für Einzelhändler werden auf Hersteller, Großhändler und professionelle Verwender erweitert.
  • Für Unternehmen der Veranstaltungs-, Kultur- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 % der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. €.
  • Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen.
  • Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Unternehmen in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften sowie junge Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31.10.2020 sind ab jetzt antragsberechtigt. Bisher konnten nur Unternehmen, die bis zum 30.4.2020 gegründet waren, einen Antrag stellen.
  • Wie für Soloselbständige mit Einnahmen ausschließlich aus freiberuflichen und gewerblichen Tätigkeiten wird auch für Soloselbständige, die Gesellschafter von Personengesellschaften sind, ein Wahlrecht geschaffen: Sie können den Antrag auf Neustarthilfe entweder über einen prüfenden Dritten oder als Direktantrag stellen (die Antragstellung auf Neustarthilfe über prüfende Dritte ist damit nur noch für Kapitalgesellschaften verpflichtend).
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten ein nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung. So kann die im Einzelfall günstigste Hilfe aufgrund des unsicheren Verlaufs der ökonomischen Entwicklung nachträglich bestimmt werden.

Eigenkapitalzuschuss (seit MPK vom 23.03.2021)
Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 bis Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

  • Anspruchsberechtigt sind Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.
  • Eigenkapitalzuschuss = bis zu 40 % des Erstattungsbetrages der förderfähigen Fixkosten
  • Staffelung des Eigenkapitalzuschusses:
    – 3. Monat des Umsatzeinbruchs: 25 %
    – 4. Monat des Umsatzeinbruches: 35 %
    – > 5 Monate mit Umsatzeinbruch:40 % p.M.

Der Eigenkapitalzuschuss und die weiteren Verbesserungen werden im Rahmen der bestehenden Überbrückungshilfe III gewährt. Die FAQ zur Überbrückungshilfe III werden überarbeitet und zeitnah veröffentlicht, darin wird das Verfahren zur Auszahlung des Eigenkapitalzuschusses erläutert. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Die Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder (Stand: 06.04.2021)

Förderungen für Personalaufwendungen
Ab dem 09. Mai 2021 kann zusätzlich die Förderung des Landes MV für Personal­aufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld gedeckt sind, beantragt werden. Sollten noch kein Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt worden sein, erfolgt die Beantragung zusammen mit der Beantragung der Überbrückungshilfe III. Sollte bereits ein Antrag auf Überbrückungshilfe III gestellt worden sein und die Landesergänzung genutzt werden, ist dies ab dem 09. Mai 2021 per Änderungs­antrag möglich. Die Vollzeitäquivalente (VZÄ) für die Landeskomponente kann nur für die Fördermonate erfasst werden, in denen keine Novemberhilfe / Dezemberhilfe beantragt wurde.
Beantragung: Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen (lfi-mv.de)

Sonderregelungen für die Anbieter verderblicher und saisonaler Waren
(Einzelhandel, Großhandel, Hersteller)

  • Regelungen für Wertverluste aus verderblichen Waren oder für, einem dauerhaften Wertverlust unterliegenden, Waren (Saisonwaren)
  • Voraussetzung: regulärer Gewinn in 2019, Verlust durch Schließungsanordnungen in 2020
  • Dokumentations- und Nachweispflicht für Verbleib und Warenwertentwicklung, eidesstattliche Versicherung und Bestätigung des prüfenden Dritten
  • Sonderregelungen für Neugründungen in 2020
  • Berücksichtigung der Abschreibung auf das Umlaufvermögen bei Fixkosten bis zu 100 %
  • 50 % des Abschreibungsbetrages für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gelten als förderfähige Kosten
  • Warenwertabschreibung = Differenz aus kumulierten Einkaufs- und Abgabepreise ohne sonstige Aufwände

Sonderregelung Pyrotechnikindustrie

  • Förderung für März bis Dezember 2020
  • Ansatz von Lager- und Transportkosten für Dezember 2020 bis Juni 2021

Sonderregelung Reisebranche

  • Ergänzung bisheriger Regelungen um 50-prozentige Pauschale für interne Kosten
  • Berücksichtigung der Fixkosten

Für die Überbrückungshilfe III gelten weiterhin die Vorgaben des EU-Beihilferechts. Die Bundesregierung setzt sich bei der Europäischen Kommission für die Anhebung der beihilferechtlichen Obergrenzen im befristeten Beihilferahmen (Temporary Framework) ein.
Informationen: Überbrückungshilfe Unternehmen – FAQ Beihilferecht (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Anträge auf die nicht rückzahlbaren Zuschüsse können nur durch prüfende Dritte (Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen oder vereidigte Buchprüfer*innen) gestellt werden. Ein Wahlrecht zwischen Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe kann je nach persönlicher Situation bis zum Ende der Antragsfrist wahrgenommen werden. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III veröffentlichen wir hier nach Verfügbarkeit. 

Infoseite des Bundes zur Neustarthilfe

Alle Förderbedingungen sind detailliert hier nachzulesen.

Neustarthilfe

Einmalige Beantragung seit 16. Februar 2021 (für natürliche Personen) bis 31. Oktober 2021

20. August 2021: Prüfende Dritte können Änderungsanträge stellen
19. Juli 2021: Prüfende Dritte können Neustarthilfe beantragen für Genossenschaften und Sonderregelungen geltend machen für Neugründungen und Soloselbständige in Elternzeit

Seit 16. März 2021 kann die Neustarthilfe auch durch Soloselbständige mit Personengesellschaft und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften beantragt werden.
Seit 16. März 2021 kann die Antragstellung für alle (natürliche und juristische Personen) auch durch prüfende Dritte erfolgen
Seit 30. März 2021 kann Neustarthilfe auch für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften beantragt werden
Seit April 2021 können Personengesellschaften Neustarthilfe direkt beantragen
Seit Juni 2021: Verlängerung des Förderzeitraumes von 30.06.2021 bis 30.09.2021 für die ersten drei Quartale 2021 (Neustarthilfe Plus), Erhöhung der Fördersumme auf max. 12.000 Euro


Die Neustarthilfe unterstützt Soloselbständige aller Branchen, die von Januar 2021 bis Juni 2021 coronabedingt hohe Umsatzeinbußen aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für die eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Frage kommt mit einem steuerbaren Zuschuss. 

  • Einkommen 2019 zu 51 % aus selbständiger Tätigkeit
  • Einkünfte aus unständiger Beschäftigung sind Umsätzen aus Soloselbständigkeit gleichgestellt (z.B. SchauspielerInnen)
  • Zahlung einer einmaligen Betriebskostenpauschale von 50 % des Umsatzes des Referenzumsatzes 2019 (25 % des Gesamtumsatzes 2019), max. 12.000 Euro
  • Referenzumsatz: 50 % des Gesamtumsatzes 2019
  • Voraussetzung: Umsatzrückgang Januar 2021 bis September 2021 im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019 um mdst. 60 %
  • Sonderregelungen bei Selbständigkeit ab 01.01.2019
  • Auszahlung der Betriebskostenpauschale bei Laufzeitbeginn als Vorschuss
  • Anteilige Rückzahlung des Vorschusses bei Umsatz > 40 % des Referenzumsatzes während des Förderzeitraums Januar 2021 bis Juni 2021
  • Vollständige Rückzahlung des Vorschusses bei Umsatz >/= 90 % des Referenzumsatzes während des Förderzeitraums Januar 2021 bis Juni 2021
  • Keine Anrechnung der Betriebskostenpauschale bei Leistungen der Grundsicherung oder anderer Sozialleistungen (Kinderzuschlag); steuerbarer Zuschuss
  • Direkte Antragstellung ohne Steuerberater möglich über https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/
  • Informationen: Überbrückungshilfe Unternehmen – Neustarthilfe (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Neustarthilfe Plus

17. September 2021: Änderungsanträge und IBAN-Korrekturen bei Direktanträgen zur Neustarthilfe Plus sind jetzt möglich

10. September 2021: Prüfende Dritte können Anträge für Neustarthilfe Plus stellen

09. September 2021: Die Bundesregierung verlängert die Neustarthilfe Plus zur Unterstützung coronabetroffener Soloselbständiger über den 30. September 2021 hinaus bis zum 31. Dezember 2021. Für die Monate Oktober bis Dezember 2021 können Soloselbständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.  Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen.

16. Juli 2021: Direkt-Antragstellung im eigene Namen bis 31. Oktober 2021

Mit dem neuen Programm Neustarthilfe Plus werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro pro Monat für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften erhöht. Der Vorschuss wird für Juli bis September 2021 ausgezahlt.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen sollen mit Unterstützung eines Sonderfonds des Bundes in Höhe von 2,5 Mrd. Euro wieder anlaufen können. Der Sonderfonds soll vor Beschränkungen der Besucherzahlen und anderen Restriktionen und Risiken schützen.
Registrierung mit Kostenkalkulation und Hygienekonzept seit 14.06.2021: https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/index.html 

Der Sonderfonds unterstützt mit zwei zentralen Bausteinen:

Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 01. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 01. August 2021 zur Verfügung.

Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 01. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen. Die Ausfallabsicherung beträgt bis zu 80% der tatsächlich entstandenen, veranstaltungsbedingten Ausfallkosten. Eine Ausfallabsicherung ist auch für Veranstaltungen < 2.000 BesucherInnen geplant. Auch für eine Wirtschaftlichkeitshilfe registrierte Veranstaltungen , die Corona-bedingt nicht stattfinden können, erhalten eine Entschädigung.

Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. In Mecklenburg-Vorpommern übernimmt das Landesförderinstitut (www.lfi-mv.de) im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur die Prüfung und Bewilligung der Anträge.

Bundesweite Service-Hotline: 0800 6648430

Informationen zum Sonderfonds sowie umfangreiche FAQ´s und den Zugang zur Plattform: Sonderfonds für Kulturveranstaltungen (lfi-mv.de)

 Entlastung bei Kosten

  • Kurzarbeitsgeld (Hier noch Fragen und Antworten dazu, z. B. zum Zuverdienst) – Erleichterte Zugangsbedingungen bis 30.09.2021
  • Neu seit Juni 2021: Restart-Prämie als Zuschuss für steigende Personalkosten, wenn Betriebe MitarbeiterInnen vorzeitig aus der Kurzarbeit zurückholen oder neu einstellen; in der Höhe gestaffelter Zuschuss;
  • Neustart-Prämie des Landes (Beteiligung an Sonderzahlungen für Beschäftigte, die von Kurzarbeit in besonderem Umfang betroffen waren)
    – Verlängerung der Antragsfrist bis 31. Oktober 2021
    – Erleichterung der Zugangsbedingungen – nicht mehr nur die fortlaufenden sondern alle Kalendermonate zwischen 01.04.2020 und 30.06.2021 mit mdst. 50 Prozent
    Kurzarbeit zählen für Förderungsanspruch, auch bei zwischenzeitlicher Wiederbeschäftigung
    – Bewilligung: www.gsa-schwerin.de
  • Sonderprogramm zur Unterstützung der Modernisierung für Beherbergungsbetriebe (Antragsfrist verlängert bis 30. 09. 2021)
    – LFI als Bewilligungsstelle (www.lfi-mv.de)
    – Modernisierungsinvestitionen in Beherbergungsbetrieben werden mit bis zu 800.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) bezuschusst.
  • Unterstützungsprogramm für touristische für touristische Speisegaststätten in Touristenregionen MVs
    – Neues Programm zur Unterstützung von Restaurants mit Bedienung in definierten tourismusrelevanten Regionen
    – Förderung für Modernisierungsinvestitionen zur Verbesserung des Angebotes ab 20.000 Euro
    – Antragsberechtigt sind Speisegaststätten in Kur- und Erholungsorten oder prädikatisierten Ortsteilen mit besonders hohem Tourismusaufkommen oder zu einem Beherbergungsunternehmen gehörende Speisegaststätten
    Definierte touristische Regionen in MSE: Feldberger Seenlandschaft beschränkt auf die Ortsteile Feldberg (hier begrenzt auf das Gebiet zwischen L34 und nördlich davon Richtung Haussee) und Carwitz (hier begrenzt auf das Gebiet entlang der Carwitzer Straße und Jägerwörde), Glowe, Göhren, Göhren-Lebbin beschränkt auf die Ortsteile Göhren-Lebbin und Untergöhren, Mirow Stadt beschränkt auf die Ortsteile Mirow (hier begrenzt auf die Schlossinsel und entlang der Schloßstraße / Strelitzer Straße) und Granzow, Rechlin beschränkt auf die Ortsteile Rechlin (hier entlang der K18 und westlich davon Richtung Müritz) und Boek, Rerik Stadt, Röbel/Müritz Stadt begrenzt auf das Gebiet Am Hafen (Straße der Dt. Einheit), Waren (Müritz) Stadt (begrenzt auf das Gebiet anliegend am Hafen und nördlich davon bis Große Mauerstraße), Wesenberg Stadt (begrenzt auf das Hafenareal im Ortsteil Wesenberg),
    Zuschuss nach Unternehmensgröße: 50% für kleine Unternehmen, 40% für mittlere Unternehmen, 30% für große Unternehmen, max. 200.000 Euro
    – Antragstellung seit 01.06.2021 bis 30.09.2021 beim LFI MV (www.lfi-mv.de)
  • Sonderprogramm zur Unterstützung der Veranstaltungswirtschaft
  • Förderprogramm zur Wiedereröffnung der Kinobetriebe in MV
    – 600.000 Euro aus MV-Schutzfonds
    – 10.000 Euro pro Kino für das Programm „Aus Eins mach Drei – Cinema contra Corona“ – Erstattung von bis zu drei Karten für jede verkaufte Kinokarte
    – Fördergrundsätze und Antragsformular: Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern – Regierungsportal M-V (regierung-mv.de)
  • 12.04.2021: Neues Programm für verarbeitendes Gewerbe geplant: Befristet bis 31.12.2021 sollen Investitionsvorhaben im verarbeitenden Gewerbe um 20 Prozentpunkte höher und mit insgesamt bis zu 1,8 Mio. Euro gefördert werden
    Fördersätze: 50% bei kleinen Unternehmen, 40% bei mittleren Unternehmen, 30% bei bei großen UnNternehmen
  • Steuerliche Maßnahmen: Hier die Informationen, der Erlass und das Antragsformular dazu
    (Stundung von Steuerzahlungen, Absenkung oder Rückerstattung von Vorauszahlungen, Verzicht auf Vollstreckung und Säumniszuschläge in der Krisenzeit)
  • Aussetzung der Leistungspflicht (Zahlungspflicht): Kleinstunternehmen (< 10 Beschäftigte, < 2 Mio. EUR Jahresumsatz bzw. Bilanzsumme) können Zahlungen aus Verträgen unter bestimmten Umständen für die Zeit bis zum 30. Juni 2020 verweigern/stunden lassen, ohne dass Kündigung droht. Die ausgesetzten Zahlungen sind später nachzuleisten. Die Regelungen finden sich im Bundesgesetzblatt, für Details ist anwaltliche Beratung zu empfehlen.

Hilfe bei Liquiditätsengpässen (Darlehen)

  • Liquiditätshilfen des Landes (Corona-Liquiditätshilfen II)
    – Rückzahlbare Liquiditätshilfen: bis 20.000 EUR zinsfrei, im ersten Jahr tilgungsfrei, max. 200.000 EUR für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler.
    Verlängerung der Zins- und Tilgungsfreiheit um 8 von 12 auf 20 Monate
    – Verlängerung Zins- und Tilgungsfreiheit für den stationären Einzelhandel, der seit 16.12.2020 von Schließungen betroffen ist, auf zwei Jahre
    – Unternehmen < 250 Beschäftigten mit Liquiditätsbedarf zur Deckung betrieblicher Ausgaben bis 31. März 2021 können ggf. erneut eine rückzahlbare Zuwendung bis zu 200.000 Euro beantragen (www.gsa-schwerin.de)
  • Maßnahmen der Bürgschaftsbank MV sind über Ihre Hausbank nutzbar
  • KfW-Kredite für Unternehmen sind ebenfalls über Ihre Hausbank nutzbar (für Startups gibt es ein gesondertes Programm)
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für durch die Coronakrise in Schieflage geratene Unternehmen, bei denen Aussicht auf Rettung besteht. Falls Sie das betrifft, ziehen Sie unbedingt einen Anwalt zurate.
  • Neu 03.05.2021: Unternehmen ohne oder mit ungenügendem Zugang zu regulären Bundes- oder Landeshilfen erhalten nach Härtefallprüfung Unterstützung durch den neu aufgelegten Härtefallfonds mit 30 Mio. Euro 

Härtefallfonds des MV-Wirtschaftsministerium

Neu ab 20.06.2021:
Vereinfachtes Antragsverfahren für kleinvolumige Anträge (Betriebskostenpauschale bis 1.250 Euro p.M./ Fixkostenerstattung bis zu 5.000 Euro p.M.) jetzt ohne prüfenden Dritten möglich.
Neue Fallgruppe 6 für nach dem 31.Oktober 2020 gegründete oder geschäftsaufnehmende Unternehmen

Für Unternehmen, die trotz der umfangreichen Hilfsprogramme von Bund und Land in wirtschaftlicher Not sind, hat das Land MV mit Unterstützung durch den Bund einen Härtefallfonds im Volumen von 30 Millionen Euro aufgelegt. Dieser soll sowohl Unternehmen unterstützen, die keinen Zugang zu regulären Bundes- oder Landeshilfen haben, als auch Unternehmen, die zwar Zugang zu regulären Bundes- oder Landeshilfen haben, bei denen diese aufgrund spezieller, atypischer Fallkonstellationen aber nicht ausreichen. Voraussetzung ist das Vorliegen einer besonderen Härte in den Monaten Januar 2021 bis April 2021.

  • Unterstützt werden in 5 Fallgruppen Unternehmen mit Sitz und Betriebsstätte in MV. Bei verbundenen Unternehmen ist eine Antragstellung für den Gesamtverbund möglich, sofern sich auch der Hauptsitz des Verbundes in MV befindet. Öffentliche Unternehmen sind nicht antragsberechtigt.
  • Die Mittel aus dem Härtefallfonds dienen der Finanzierung von betrieblichen Ausgaben. Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der bisherigen Unternehmenshilfen des Bundes – insbesondere an den in der Überbrückungshilfe III förderfähigen Fixkosten – und soll im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Die Unterstützung erfolgt rückwirkend, das heißt für abgelaufene Monate, beginnend mit dem Januar 2021, und derzeit längstens bis einschließlich Mai 2021.
  • Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut MV (www.lfi-mv.de).
    Die Antragstellung erfolgt über die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schwerin (PwC).
    Telefon: 0385-59241-13,
  • Antragsformulare: www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-haertefallfonds-mv/index.html
  • Fallgruppe 1: Unternehmen, deren Umsätze im Vergleichszeitraum aufgrund außergewöhnlicher betrieblicher Umstände vergleichsweise gering waren.
    Fallgruppe 2: Unternehmen, bei denen der Umsatzausfall erst mit Verzögerung eintritt und nach Wiederaufnahme des Geschäfts nicht mehr durch eine entsprechende Überbrückungshilfe unterstützt werden kann.
    Fallgruppe 3: Im Nebenerwerb gewerblich tätige Soloselbständige / im Nebenerwerb freiberuflich Erwerbstätige mit besonders hohen betrieblichen Ausgaben.
    Fallgruppe 4: Strukturbedeutsame Unternehmen, die infolge einer speziellen, atypischen Fallkonstellation trotz der regulären Corona-Hilfen von Bund und Land in ihrer Existenz bedroht sind.
    Fallgruppe 5: Selbstständige im Haupterwerb mit hohen Umsatzrückgängen und geringen Fixkosten, die allein aufgrund der Anzahl ihrer Beschäftigten keinen Zugang zur Neustarthilfe haben.
    Neu seit 20.06.2021:
    Fallgruppe 6:
    Gründungen nach dem 31. Oktober 2020 durch Soloselbständige mit geringen Fixkosten bzw. Unternehmens­gründungen nach dem 31. Oktober 2020

Unterstützung nach dem Infektionsschutzgesetz

  • Unterstützung für Eltern, die wegen der Kinderbetreuung Verdienstausfälle erleiden
  • Unterstützung bei behördlich angeordneter Quarantäne: Merkblatt (inkl. Link zum Antrag, gilt nur für persönlich betroffene Arbeitnehmer*innen und Selbständige, also Infizierte, deren Kontaktpersonen und Rückkehrer*innen aus Risikogebieten, die behördlich unter Quarantäne gestellt werden)

Förderung der Ausbildungssicherung

Unternehmen und Freiberufler können zeitlich befristet über die Qualifizierungsförderung der GSA auch eine Zuwendung für Qualifizierungsmaßnahmen von Auszubildenden in anerkannten Ausbildungsberufen erhalten.

Planung weiterer Maßnahmen der Berufsorientierung in Pandemie-Zeiten: Bewerbungs-Coachings für benachteiligte SchülerInnen, betriebliche Praktika, digitales Azubi-Mentoring

Grundsicherung

  • Für Menschen in Kurzarbeit, die vom Kurzarbeitsgeld ihren Lebensunterhalt nicht decken können
  • Für Selbständige, Freiberufler*innen und Kleinunternehmer*innen, deren Liquidität nicht für den eigenen Lebensunterhalt ausreicht
  • Vereinfachte, großzügigere Regeln
  • Alle Informationen sowie das vereinfachte Antragsformular

Beratungsförderung

Fördermöglichkeiten gibt es über Gutscheine für Beratung durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Programmen go-digital und go-innovativ. Hier können KMU unter 100 Beschäftigte jeweils 50 % der Beratungskosten sparen. Alle Informationen dazu hier.

Kostenfreie Beratung gibt es auch bei den jeweils zuständigen Kammern und Innungen sowie natürlich bei uns und den jeweils lokal zuständigen Wirtschaftsförderungen. Sprechen Sie uns gerne an!

Ihr Ansprechpartner

Marcus Lange

Marcus Lange

Referent Wirtschaftsförderung


Ihr Ansprechpartner für:

Büro Waren (EGZ)
Telefon: +49 174 3084005
E-Mail schreiben