Corona-Pandemie

Aktuelle Informationen für Unternehmen

Erreichbarkeit

Bei uns erreichen Sie alle Ansprechpartner unter den gewohnten Telefonnummern und Mailadressen, persönliche Besuche in unseren Büros sind aktuell nicht möglich.

Hotlines

Bei aktuellen Fragen können Sie sich auch an folgende Hotlines wenden:

  • Bürgertelefon des Landkreises: 0395 57087-5330
  • Hotline des Wirtschaftsministeriums MV: 0385 588-5588
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums: 030 18615-1515
  • Hotline der Arbeitsagentur zu Kurzarbeitergeld: 0800 45555-20

Hilfen für Unternehmen

Wo möglich, verlinken wir auf die Originalquelle und verzichten auf eine eigene Beschreibung, damit es bei Änderungen nicht zu inkonsistenten Informationen kommt:

Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen

Nur noch bis 30. September 2020 (auch rückwirkend für Juni-August) beantragbar.

Anträge auf die nicht zurückzuzahlende Einmalzahlung können nur über das Antragsportal des Bundes und nur durch Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen oder vereidigte Buchprüfer*innen gestellt werden. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen:

  • Gilt für alle Branchen, auch Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Aquakultur, auch für freie Berufe einschließlich Kulturschaffende, auch für gemeinnützige Unternehmen (für deren wirtschaftliche Geschäftsbetriebe)
  • Gilt für kleine und mittlere Unternehmen nach EU-Definition
  • Ein Sitz im Inland oder Ausübung der Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte sind Voraussetzung, ebenso wie die Anmeldung bei einem deutschem Finanzamt
  • Das Unternehmen darf nicht bereits am 31.12.2019 in Schwierigkeiten gewesen sein
  • Der Umsatz ist im April und Mai 2020 gegenüber April und Mai 2019 um mindestens 60 % zurückgegangen (bei Gründung nach April 2019 sind die Vergleichsmonate November und Dezember 2019, bei Gründung nach Oktober 2019 kein Anspruch)

Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann ein nicht zurückzuzahlender Zuschuss abhängig von Fixkosten, Umsatzrückgang und Unternehmensgröße beantragt werden:

  • Gefördert werden die Fixkosten, die bereits vor dem 1. März 2020 begründet wurden sowie zusätzliche Kosten durch zusätzliche Hygienemaßnahmen
  • Personalkosten, die nicht durch Kurzarbeit entfallen, werden pauschal berücksichtigt (und vom Land zusätzlich zur Bundeshilfe aufgestockt)
  • Lebenshaltungskosten der Unternehmer*innen bzw. Unternehmer*innenlohn sind nicht förderfähig (dafür gibt es das Instrument der Grundsicherung)
  • Je nach Rückgang in den Fördermonaten Juni-August im Vergleich zum Vorjahresmonat werden erstattet:
    • 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzrückgang
    • 50 % der Fixkosten bei Rückgang von 50 % bis 70 %
    • 40 % der Fixkosten bei Rückgang von 40 % bis 50 %
  • Je nach Unternehmensgröße beträgt die maximale Höhe des Zuschusses:
    • 3.000 EUR/Monat bei Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten (das schließt auch Unternehmen ohne Angestellte mit ein)
    • 5.000 EUR/Monat bei bis zu 10 Beschäftigten
    • 50.000 EUR/Monat für die übrigen förderberechtigten Unternehmen
    • In Ausnahmefällen kann bei kleinen Unternehmen (max. 10. Beschäftigte) die Förderung höher ausfallen, wenn die Erstattung auf Basis der Fixkosten mindestens doppelt so hoch läge, wie der hier genannte Maximalbetrag
  • Nicht benötigte Zuschüsse (z. B. Umsatz besser als im Antrag angegeben) müssen zurückgezahlt werden
  • Wird die Geschäftstätigkeit vor 31. August 2020 dauerhaft eingestellt, ist die Hilfe ebenfalls zurückzuzahlen

Infoseite der Bundesregierung

Entlastung bei Kosten

  • Kurzarbeitsgeld (Hier noch Fragen und Antworten dazu, z. B. zum Zuverdienst)
  • Steuerliche Maßnahmen: Hier die Informationen, der Erlass und das Antragsformular dazu
    (Stundung von Steuerzahlungen, Absenkung oder Rückerstattung von Vorauszahlungen, Verzicht auf Vollstreckung und Säumniszuschläge in der Krisenzeit)
  • Aussetzung der Leistungspflicht (Zahlungspflicht): Kleinstunternehmen (< 10 Beschäftigte, < 2 Mio. EUR Jahresumsatz bzw. Bilanzsumme) können Zahlungen aus Verträgen unter bestimmten Umständen für die Zeit bis zum 30. Juni 2020 verweigern/stunden lassen, ohne dass Kündigung droht. Die ausgesetzten Zahlungen sind später nachzuleisten. Die Regelungen finden sich im Bundesgesetzblatt, für Details ist anwaltliche Beratung zu empfehlen.

Hilfe bei Liquiditätsengpässen (Darlehen)

  • Liquiditätshilfen des Landes
    Rückzahlbare Liquiditätshilfen – bis 20.000 EUR zinsfrei, im ersten Jahr tilgungsfrei, max. 200.000 EUR für kleine und mittlere Unternehmen. Hier das Antragsformular (nur mit Adobe-Reader zu öffnen) und die Ausfüllhilfe
  • Maßnahmen der Bürgschaftsbank MV sind über Ihre Hausbank nutzbar (verdoppelte Obergrenze für Bürgschaften, Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite, Prozessbeschleunigung für Bürgschaften bis 250.000 EUR, BMV Express Liquidität bis 625.000 EUR)
  • KfW-Kredite für Unternehmen sind ebenfalls über Ihre Hausbank nutzbar
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für durch die Coronakrise in Schieflage geratene Unternehmen, bei denen Aussicht auf Rettung besteht. Falls Sie das betrifft, ziehen Sie unbedingt einen Anwalt zurate.

Unterstützung nach dem Infektionsschutzgesetz

  • Unterstützung für Eltern, die wegen der Kinderbetreuung Verdienstausfälle erleiden
  • Unterstützung bei behördlich angeordneter Quarantäne: Merkblatt und Antrag (gilt nur für persönlich betroffene Arbeitnehmer*innen und Selbständige, also Infizierte, deren Kontaktpersonen und Rückkehrer*innen aus Risikogebieten, die behördlich unter Quarantäne gestellt werden)

Grundsicherung

  • Für Menschen in Kurzarbeit, die vom Kurzarbeitsgeld ihren Lebensunterhalt nicht decken können
  • Für Selbständige, Freiberufler*innen und Kleinunternehmer*innen, deren Liquidität nicht für den eigenen Lebensunterhalt ausreicht (z. B. ergänzend zur Soforthilfe)
  • Vereinfachte, großzügigere Regeln
  • Alle Informationen sowie das vereinfachte Antragsformular

Beratungsförderung

Fördermöglichkeiten gibt es über Gutscheine für Beratung durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Programmen go-digital und go-innovativ. Hier können KMU unter 100 Beschäftigte jeweils 50 % der Beratungskosten sparen. Alle Informationen dazu hier.

Kostenfreie Beratung gibt es auch bei den jeweils zuständigen Kammern und Innungen sowie natürlich bei uns und den jeweils lokal zuständigen Wirtschaftsförderungen. Sprechen Sie uns gerne an!

Sie brauchen Unterstützung? Melden Sie sich bitte!

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Lage

Ihr Ansprechpartner

Michael Thurm

Michael Thurm

Referent Forschung & Entwicklung / Digitalisierung


Ihr Ansprechpartner für:

Büro: Adolf-Pompe-Straße 12-15, 17109 Demmin
Telefon: +49 395 57087-4868
Mail: michael.thurm@wirtschaft-seenplatte.de