Mecklenburg-Vorpommern hat die Vergabe öffentlicher Aufträge spürbar vereinfacht und damit die Hürden für Anbieter deutlich gesenkt.
Künftig können Liefer- und Dienstleistungen bis 100.000 Euro sowie Bauleistungen bis 150.000 Euro einfacher direkt vergeben werden, was den Zugang zu öffentlichen Aufträgen erleichtert und Verfahren beschleunigt. Besonders relevant ist diese Entwicklung aus unserer Sicht auch für die vielen anstehenden Transformations- und Klimaschutzaufgaben im Land. Ob energetische Sanierung kommunaler Gebäude, der Austausch alter Heizungsanlagen, die Optimierung von Lüftungs- und Regelungstechnik oder Effizienzmaßnahmen in Schulen und Kitas: Viele dieser Projekte liegen in einem Volumen, das jetzt einfacher per Direktvergabe an qualifizierte Betriebe vergeben werden kann.
Für Energieeffizienzunternehmen und das Handwerk eröffnet dies neue Chancen.
Parallel dazu hat die Landesregierung 237 weitere Maßnahmen zur Staatsmodernisierung beschlossen, um Verwaltungsabläufe zu beschleunigen, Bürokratie abzubauen und digitale Verfahren zum Standard zu machen. Dazu gehören unter anderem der Abbau unnötiger Berichtspflichten und mehr digitale Unterstützung in der Verwaltung.
In Summe bedeutet das für Unternehmen: weniger Formalitäten, schnellere Entscheidungen und bessere Chancen auf öffentliche Aufträge in MV. Besonders für Handwerk, Dienstleistung und Mittelstand können die neuen Regelungen neue Aufträge und wichtige Entlastungen im Alltag bringen.







