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Nachhaltigkeitsreporting: Vom VSME zum VS

Die EU-Kommission hat im Juli 2026 den neuen freiwilligen Standard für Nachhaltigkeitsberichterstattung Voluntary Standard (VS) verabschiedet.
Dieser ersetzt den Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs (VSME) und richtet sich an Unternehmen, die nicht unter die Berichtspflicht für große Unternehmen (ab 1.000 Mitarbeitenden) fallen. Inhaltlich hat sich weniger geändert, als der neue Name vermuten lässt. Einige Angaben wurden gestrichen, andere verschoben oder angepasst. So entfällt zum Beispiel die Angabe zur Treibhausgasintensität. Auch die Anforderungen an Angaben zur Biodiversität wurden reduziert.
Für Unternehmen bleibt die freiwillige Berichterstattung interessant. Nachhaltigkeitsdaten werden häufig von Geschäftspartnern, Banken oder anderen Akteuren entlang der Lieferkette nachgefragt. Der neue VS setzt hier Grenzen dafür, welche Informationen größere Unternehmen von kleineren Geschäftspartnern verlangen dürfen.
Wer sich bisher mit dem VSME beschäftigt hat, muss nicht von vorn anfangen. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex hat seine Checkliste inzwischen auf den neuen VS angepasst. Auch die Plattform des DNK (Deutscher Nachhaltigkeits Kodex) wird vom bisherigen VSME-Modul zum VS-Modul weiterentwickelt.
Für die eigene Berichterstattung braucht es vor allem verlässliche Daten. Dazu gehören auch Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen. Wer hier noch keine systematische Übersicht hat, kann mit der kostenfreien CO₂-Bilanzierung von ecocockpit auf der MV-effizient-Website einen Einstieg finden. Dabei unterstützt das Team von MVeffizient.
Mehr zum Wechsel von VSME zu VS und zu den konkreten Änderungen beim DNK:
Voluntary Standard ersetzt VSME: Das ändert sich für Unternehmen
DNK-Checkliste für den neuen VS






