Mit dem Ende der Grünen Woche 2026 am 25.01.2026 zieht Mecklenburg-Vorpommern eine durchweg positive Abschlussbilanz. Der Partnerland-Auftritt zum 100-jährigen Jubiläum der Grünen Woche zeigte eindrucksvoll, welche zentrale Bedeutung die Land- und Ernährungswirtschaft mit mehr als 100.000 Beschäftigten entlang der Wertschöpfungskette in M-V, für Deutschland und für die weltweite Versorgungssicherheit hat, sagte M-V-Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.
Rund 350.000 Gäste haben die Grüne Woche insgesamt besucht – 40.000 mehr als 2025 und 25.000 mehr als zur Eröffnungspressekonferenz als Ziel ausgegeben. Als erstes Bundesland überhaupt in der 100-jährigen Geschichte der Messe Partnerland zu sein, hat sich auf ganzer Linie ausgezahlt, betonte Backhaus. Über die gesamten zehn Messetage hinweg präsentierte sich M-V als leistungsfähiger Agrar-, Ernährungs- und Tourismusstandort – mit großer Resonanz bei Besucherinnen und Besuchern, Fachpublikum und politischen Gästen. Rund 290.000 Menschen sind auf kulinarische Entdeckungsreise in die M-V-Halle gekommen.
Bereits die offizielle Eröffnung der Grünen Woche am 15.01.2026 im CityCube Berlin setzte ein starkes Zeichen. Vor rund 2.000 nationalen und internationalen Gästen würdigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in ihrer Rede die Bedeutung der Land- und Ernährungswirtschaft für Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und den ländlichen Raum und unterstrich damit den besonderen Stellenwert M-Vs als Partnerland.
Lars Jaeger, Direktor Grüne Woche, betonte: „Die Grüne Woche 2026 war im Jubiläumsjahr ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft. M-V hat als Partnerland eindrucksvoll gezeigt, wie sich regionale Identität, kulinarische Qualität und touristische Attraktivität wirkungsvoll verbinden lassen. Der Auftritt hat das Jubiläum der Grünen Woche inhaltlich wie atmosphärisch maßgeblich geprägt und einen wichtigen Beitrag zum großen Erfolg der Messe geleistet. Der professionelle Partnerauftritt von Mecklenburg-Vorpommern hat bereits zu ersten Gesprächen mit anderen Bundesländern geführt, die ebenfalls Partner der Grünen Woche werden wollen.“
MV-Halle über alle Messetage hinweg stark frequentiert
Mit dem Auftritt zur Grünen Woche 2026 blickt M-V zugleich auf 25 Jahre eigene Länderhalle zurück. Was einst mit einer vergleichsweise kleinen Ausstellungsfläche begann, ist heute ein zentraler Anlaufpunkt der Grünen Woche und ein Markenzeichen des Landes. In diesem Jubiläumsjahr präsentierten sich 78 Ausstellerinnen und Aussteller aus Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Fischerei, Handwerk, Tourismus und Regionen. Die M-V-Halle war an allen Messetagen sehr gut besucht und wurde von vielen Gästen gezielt angesteuert. Am zweiten Messesamstag kam es zur Mittagszeit sogar zeitweise zu einem Einlassstopp auf dem Messegelände, da die Kapazitäten ausgeschöpft waren – ein Ereignis, das es bisher nur 1990 gab. Die Ausstellerinnen und Aussteller berichteten übereinstimmend von sehr guten Verkäufen, intensiven Gesprächen und einer außergewöhnlich hohen Aufmerksamkeit für Mecklenburg-Vorpommern als Partnerland. Neben den Umsätzen waren insbesondere neue Kontakte, konkrete Anfragen und langfristige Perspektiven ein zentrales Ergebnis dieser Grünen Woche.
Dies bestätigen auch die 13 Ausstellerinnen und Aussteller aus MSE. Organisiert von der Wirtschaftsförderung MSE und unterstützt durch die drei regionalen Sparkassen – Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Müritz-Sparkasse und Sparkasse Mecklenburg-Strelitz – präsentierten diese den Landkreis mit traditionellen und innovativen Spezialitäten aus Feld, Wald und See, mit Genüssen für Leib und Seele und kulturellen Highlights.
Als Aussteller aus MSE waren 2026 dabei: Darguner Brauerei GmbH, Fischerei Müritz-Plau GmbH, Gülden Tor GmbH, Hotel Gravelotte, Jackle & Heidi GmbH, jolu Naturkosmetik e.K., Käsemanufaktur Müritz GmbH, Müritz Hof Knust Hofprodukte GmbH, Mürli GmbH, MuSeEn gGmbH mit dem Agroneum Alt Schwerin und Pomme de Meck Cidermanufaktur.
Wirtschaftliche Effekte: Partnerland-Auftritt zahlt sich aus
Nach Einschätzung des Landes hat sich der Partnerland-Auftritt Mecklenburg-Vorpommerns wirtschaftlich in besonderer Weise ausgezahlt. Die Umsätze in der MV-Halle lagen insgesamt um 30 bis 40 Prozent über dem Niveau der vergangenen Jahre. Auf Grundlage der Rückmeldungen der Ausstellerinnen und Aussteller geht das Land von einem Gesamtumsatz von deutlich über einer Million Euro in der MV-Halle aus. Die Zahlen zeigen, dass Investitionen in Sichtbarkeit, gemeinsames Marketing und starke Landesauftritte unmittelbar wirtschaftliche Effekte entfalten – insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe, die einen solchen Messeauftritt aus eigener Kraft kaum realisieren könnten.
Die Grüne Woche mit dem Partnerland M-V war auch ein toller Start ins Tourismusjahr 2026. Als große Publikumsmesse fand sie in einer Zeit statt, in der viele ihren Urlaub für das Jahr planen. Gemeinsam mit den Produzenten und Unternehmern wurden überall in der MV-Halle Verbindungen zu den Besuchern geschaffen, die Lust auf Genuss in M-V machen.
„M-V hat sich als Partnerland hervorragend präsentiert. Unsere Betriebe, unsere Regionen und unsere Leistungsfähigkeit wurden gesehen und geschätzt. Diese Grüne Woche war für uns ein voller Erfolg – wirtschaftlich, politisch und für das Image unseres Landes“, resümierte Minister Backhaus.
Insgesamt präsentierten rund 1.600 Aussteller aus mehr als 50 Ländern auf der Grünen Woche ihre Angebote, bestätigten die Messe als zentrale internationale Plattform für Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gartenbau. PM/LM
Die Grüne Woche 2026 in Zahlen
- 350.000 BesucherInnen (+40.000 zu 2025)
- Mehr als 1.100 Reisebusse aus ganz Deutschland
- Pro-Kopf-Ausgaben: 150 EUR
- Mehr als 1.800 Medienschaffende aus 21 Ländern
- 600 AusstellerInnen aus mehr als 50 Ländern und 13 Bundesländern
- Politik: Sonderschauen von 3 Bundesministerien, Besuch von 7 BundesministerInnen und 7 MinisterpräsidentInnen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierwohl, zahlreiche BotschafterInnen, DiplomatInnen und Attaches
- Global Forum for Food and Agriculture (GFFA): 2.000 ExpertInnen diskutierten globale Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft
- Berliner Agrarministerkonferenz mit VertreterInnen aus 61 Staaten
- 90% der Besucher bewerten die Messe als sehr positiv/ Aussteller sehen die Messe als geeignete Plattform für Imagepflege, Endverbraucherinformationen und Produkteinführungen
- Die nächste IGW: 15.-24.01.2027







