Jetzt Infrastrukturbedarfe melden

Noch bis zum 13.03.2026 führen die deutschen Übertragungsnetzbetreiber für Strom, Gas und Wasserstoff eine gemeinsame Marktabfrage durch.

Dabei werden konkrete Infrastrukturbedarfe für Strom und Wasserstoff abgefragt, die anschließend in die Szenariorahmen der Netzentwicklungspläne 2027 einfließen. Diese Pläne bilden die Grundlage für alle großen Netzinvestitionen der kommenden Jahre.

Zum Mitmachen aufgerufen sind:

  • Großverbraucher ab 10 MW Anschlussleistung
  • Wasserstofferzeuger und -verbraucher
  • Speicher- und Großbatteriespeicherbetreibende
  • Rechenzentren sowie industrielle Standorte mit geplanten Lasterhöhungen.

Wer seinen Strom- oder Wasserstoffbedarf in den kommenden Jahren deutlich steigern, neue Anlagen planen oder Standorte transformieren möchten, sollte bei der Abfrage mitmachen. Denn sie entscheidet mit darüber, ob ein Unternehmen ins künftige Netz eingebunden wird – oder später auf einen Anschluss warten muss.

Der Umbau des Energiesystems bringt neue Akteure hervor, zu denen Wasserstoffproduzenten, Großbatteriespeicher, Rechenzentren, Power-to-Gas- und Power-to-Heat-Anlagen sowie wasserstofffähige Kraftwerke zählen. Wer Netze planen will, muss diese Bedarfe kennen – und zwar konkret. Ohne belastbare Daten bleibt der Netzausbau ein Blindflug. Mit der Marktabfrage 2026 soll dieser Informationsmangel beseitigt werden.

Über die Online-Plattform können Projekte und Lastentwicklungen gemeldet werden und so aktiv dazu beitragen, dass künftige Strom- und Wasserstoffnetze individuelle Vorhaben berücksichtigen.

Zur Marktdatenabfrage

www.mv-effizient.de

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