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Förderprogramm Betriebliches Mobilitätsmanagement: Anträge wieder möglich

Im September waren 34,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw in Deutschland reine Elektroautos, so viele wie nie zuvor.
Der Umstieg auf Elektromobilität läuft, könnte man meinen. Betriebe betrachten die Situation allerdings anders: Wie lässt sich der eigene Fuhrpark umstellen, ohne dass Reichweite, Zuladung und Kosten aus dem Ruder laufen? Das Bundesministerium für Verkehr unterstützt im Förderprogramm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ kleine und mittlere Unternehmen bei diesen Fragen auf zwei Wegen:
1. Die Initialförderung richtet sich an Betriebe ohne oder mit wenig Erfahrung in Sachen E-Mobilität. Sie bezahlt eine Beratung, bei der geprüfte Mobilitätsberaterinnen und -berater ein Konzept für den Standort erarbeiten.
2. Die Breitenförderung unterstützt konkrete Standardmaßnahmen, etwa den Umstieg auf Lastenräder oder auf alternative Fahrzeugantriebe. Dabei sind bis zu 60.000 Euro Förderung pro Projekt möglich, bezogen auf die Investitionsmehrkosten.
Anträge für beide Schwerpunkte nimmt das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) bis zum 31.12.2026 an.
Wer ohnehin Fahrzeuge ersetzen oder die Mobilität im Betrieb neu organisieren will, sollte diese Möglichkeit jetzt prüfen. Gefördert werden nur Mehrkosten, ob sich eine Umstellung rechnet, hängt vom Einsatzprofil ab.






