Unternehmen, die ihre Energieversorgung effizienter und nachhaltiger gestalten möchten, erhalten Unterstützung durch einen praxisnahen und kostenlosen Leitfaden. Dieser wurde kürzlich vom Bundesverband Energiespeichersysteme (BVES) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erstellt und erläutert Schritt für Schritt, wie Batteriespeicher zur Eigenstromnutzung, zur Absicherung bei Netzstörungen und vor allem für die Umsetzung einer erfolgreichen Dekarbonisierungsstrategie eingesetzt werden können. Neben technischen Grundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt, die den wirtschaftlichen Nutzen und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten veranschaulichen – von Handwerksbetrieben bis hin zu Industriestandorten.
Stromspeicher sind inzwischen ein zentrales Bindeglied für die regionale Energiewende. Mithilfe der Informationen aus dem Leitfaden lassen sich passende Geschäftsmodelle und Fördermöglichkeiten identifizieren sowie konkrete Umsetzungswege vor Ort einschlagen. So können beispielsweise Netzausbaukosten vermieden und CO2-Emissionen gezielt reduziert werden.
Neues VDI-Tool: Wirtschaftlichkeit im eigenen Betrieb simulieren
Sehr nützlich ist außerdem ein vom VDI entwickeltes kostenloses Webtool, das speziell auf den Einsatz von Stromspeichern im Gebäudebereich zugeschnitten ist. Damit können Unternehmen in wenigen Schritten simulieren, welche Auswirkungen verschiedene Speichergrößen auf die eigene Betriebswirtschaft und den spezifischen Anwendungsfall haben. So lassen sich Investitionsentscheidungen fundiert vorbereiten und die optimale Speicherlösung für den eigenen Betrieb finden – individuell und unter Berücksichtigung regionaler Rahmenbedingungen.







