In Mecklenburg-Vorpommern sind bislang aus den Mitteln des DigitalPaktes Schule mehr als 4,3 Millionen Euro für die Schulträger bewilligt worden. Insgesamt sind zwölf Anträge für 20 Schulen im Land positiv beschieden worden. So können sich weitere Schulen in Mecklenburg-Vorpommern über Mittel aus dem DigitalPakt freuen.

Seit Ende 2019 wurden die entsprechenden Anträge bewilligt. Ab März 2020 sind folgende Schulen hinzugekommen:

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte 1,57 Mio. Euro (Bund: 1,427 Mio./Land: 142.774 Euro)

  • Fritz-Greve-Gymnasium Malchin
  • Überregionales Förderzentrum
  • RBB Neubrandenburg GeSoTec
  • Regionales Berufliches Bildungszentrum

Schulzentrum Martinschule, Greifswald 260.223 Euro (Bund: 236.567 Euro/Land: 23.656 Euro)

Gemeinde Altenpleen 290.862 Euro (Bund: 264.420 Euro/Land: 26.442 Euro)

  • Kranich-Grundschule Altenpleen
  • Regionale Schule „An der Prohner Wiek“, Prohn

 Amt Neustadt-Glewe 149.996 Euro (Bund: 136.360 Euro/Land: 13.636 Euro)

  • Karl-Scharfenberg-Schule

Gemeinde Blankensee 172.436 Euro (Bund: 156.760 Euro/Land: 15.676 Euro)

  • Regionale Schule mit Grundschule „Am Kirschgarten“

 Stadt Neubrandenburg 335.368 Euro (Bund: 304.880 Euro/Land: 30.488 Euro)

  • Regionale Schule Mitte Fritz Reuter
  • Grundschule Mitte „Uns Hüsung“

Landkreis Nordwestmecklenburg 253.220 Euro (Bund: 230.200/Land: 23.020 Euro)

  • Gymnasium Gadebusch

Hansestadt Rostock 120.296 Euro (Bund: 109.360 Euro/Land: 10.936 Euro)

  • Grundschule „Juri Gagarin“

Der DigitalPakt Schule umfasst insgesamt fünf Milliarden Euro Bundesmittel. Mecklenburg-Vorpommern wird davon insgesamt rund 100 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten. Darüber hinaus übernimmt das Land für alle Schulträger die erforderlichen zehn Prozent Kofinanzierung und bringt damit noch einmal zehn Millionen Euro ein. Um Fördermittel aus dem DigitalPakt zu erhalten, müssen die Schulträger ein Medienbildungskonzept vorlegen und die Schulträger reichen einen Medienentwicklungsplan ein. In Mecklenburg-Vorpommern liegt ein so genannter Roll-out-Plan für die Vergabe der Mittel bis 2024 vor. Darin ist die abgestimmte Reihenfolge festgelegt, welche Schule wann gefördert wird.

PM/BM