Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Bund versuchen mit verschiedenen Wirtschaftshilfen – Überbrückungshilfen, November- und Dezemberhilfen, Neustarthilfe, Brückenhilfe etc. – den Unternehmen angesichts des anhaltenden Lockdowns zu helfen. Dabei müssen sie sich immer wieder die Kritik gefallen lassen, dass die Hilfen nicht bei den Betroffenen ankommen, nicht oder verspätet ausgezahlt werden.

Dabei steht MV im Vergleich zum restlichen Deutschland gar nicht so schlecht dar, wie die virtuelle Konferenz der Wirtschaftsförderer des Landes am 23.02.2021 ergab.

Im Rahmen dieses Treffens informierte das Wirtschaftsministerium über den aktuellen Auszahlungsstand der Unterstützungsgelder. Die beantragten Novemberhilfen sind in MV zu 93 Prozent ausgezahlt – im Bundesdurchschnitt hingegen erst 73 Prozent der Anträge. Bei der Dezemberhilfe hat das Land MV bereits 84 Prozent der gestellten Anträge ausgezahlt. Deutschlandweit sind es erst 59 Prozent. Die Überbrückungshilfe II, als Unterstützung für die Monate September bis Dezember 2020 gedacht, ist in MV sogar bereits zu 92 Prozent ausgezahlt. Aus der Überbrückungshilfe III, die seit dem 10.02.2021 für die Monate November 2020 bis Juni 2021 beantragt werden kann, sind in MV ebenfalls bereits 24 Prozent an die Antragsteller angewiesen worden.

„Diese Zahlen belegen, dass die Landesregierung die Sorgen der Unternehmen in MV sehr ernst nimmt, versucht, zu helfen und die belastenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu mindern“, resümiert Sabine Lauffer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH, das Engagement aller, mit der Auszahlung der Wirtschaftshilfen in MV befassten Institutionen.

PM/WMSE