An 21 weiterführenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern steht das neue Unterrichtsfach „Informatik und Medienbildung“ bereits in diesem Schuljahr auf dem Stundenplan. Die Regionalen Schulen, Förderschulen, Gymnasien und Gesamtschulen haben eine Anschubfinanzierung von jeweils bis zu 10.000 Euro erhalten. Bei den Schulen handelt es sich um Modellschulen, die das neue Unterrichtsfach in einem dreijährigen Modellversuch erproben. Anschließend soll „Informatik und Medienbildung“ landesweit ab Jahrgangsstufe 7 eingeführt werden.

Mit dem Geld können laut Bildungsministerin Heese die Schulen Notebooks, Tablets, Software, digitale Foto- und Videokameras anschaffen. Eigentlich sind die Schulträger für die technische Ausstattung der Schulen allein verantwortlich. Mit der Förderung werden jedoch die Schulen unterstützt, die sich für den Modellversuch bereiterklärt haben. Bei der Förderung handelt es sich um Bundesmittel aus dem Programm ‚Bildungsketten‛.

Im Fach „Informatik und Medienkunde“ sollen Schülerinnen und Schüler lernen, mit Computern zu arbeiten und wie digitalen Medien funktionieren. Deshalb werden auch Programmierkenntnisse vermittelt.

Übersicht der Modellschulen in der Seenplatte:

  • Regionale Schule „Jawahartal Nehru“ in Neustrelitz
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum „Pestalozzi“ in Waren (Müritz)
  • Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin
  • Integrierte Gesamtschule „Vier Tore“ in Neubrandenburg

PM/BM