Das Hotel Bornmühle in Groß Nemerow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll erweitert werden, um den Hotel- und Restaurantbereich strategisch für einen erweiterten Urlauberkreis zu positionieren. Neben dem Erholungsaspekt setzen die Hotelbetreiber verstärkt auch auf Tagungsgäste. Das ist wichtig, um die Auslastung der Unterkünfte auch außerhalb der Haupt-Urlaubszeiten weiter zu erhöhen. Mit dem Vorhaben werden 55 Arbeitsplätze gesichert und sechs neue Jobs geschaffen.

Das Hotel Bornmühle wurde in den Jahren 1991/92 neu errichtet und liegt am Tollensesee in der Mecklenburgischen Seenplatte. Die bisherige Ausrichtung als Wellness- und Urlaubshotel soll durch die Sparten Tagungen und Events grundlegend erweitert werden. Dabei stehen unter anderem die Themen „Neue Arbeitswelten“, „Gesundes Arbeiten“, „Modernes Seminarumfeld“, „Life & Work Balance“ sowie „Naturerlebnisse“ im Vordergrund.

Alle Hotelbereiche – von den Zimmern über Restaurant und Spa bis zu den Außenbereichen – werden aufeinander abgestimmt. Um das Konzept umzusetzen, sind bauliche Veränderungen und Investitionen in die Ausstattung geplant. In der Umsetzungsphase soll im 3. Obergeschoss des Neubaus ein NEW WORK LOFT mit innovativen Raumkonzepten wie „Social Hub“, „Focus Single“, „Intimate Box“, „Create Team“, „Coaching Box“ und „Event Room“ entstehen, um erlebbar zu machen, wie effektiv eine nach NEW WORK Prinzipien konzipierte Arbeitsumgebung zur Leistungs- und Kreativitätssteigerung sowie zur Förderung des Wohlbefindens beitragen kann.

Auch die Bar-, Lobby- und Restaurantbereiche werden erweitert. Insgesamt erhöht sich die Kapazität mit der Neuausrichtung von 119 auf 186 Betten. „Investitionen in zusätzliche Angebote wie beispielsweise Tagungen und Events tragen dazu bei, die Region insgesamt bei einem größeren Gästekreis bekannter zu machen. Und: Wer beruflich zu einer Tagung in die Mecklenburgische Seenplatte reist, lernt die Region kennen und kommt hoffentlich als Urlauber zurück“, sagt Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Das Wirtschaftsministerium plant, das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit den „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro zu unterstützen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 9,7 Millionen Euro.

PM/WM