Die Digitalisierung beeinflusst wesentliche Bereiche des alltäglichen Lebens und bietet große Potenziale, gleichwertige Lebensverhältnisse im Land zu schaffen – beispielsweise durch die Kompensierung der Erreichbarkeit im ländlichen, strukturschwachen Raum. Da aber viele Gemeinden und zivilgesellschaftliche Akteure nur über begrenzte Mittel zur Ausschöpfung des Potenzials verfügen, hat das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen von BULE (Bundesprogramm Ländliche Entwicklung) die Fördermaßnahmen „Heimat 2.0“ ins Leben gerufen.

Dieses soll digitale Dienste – in Bildung, Gesundheit, Pflege, Verwaltung, in kulturellen Angeboten, Zivilgesellschaft, Ehrenamt, der Schaffung attraktiver Wohn- und Arbeitsstandorte oder in der lokalen und regionalen Versorgung – gemeindlich und übergemeindlich weiter entwickeln und anwenden, die Digitalkompetenzen der Nutzer fördern, die Daseinsvorsorge in strukturschwachen ländlichen Regionen sichern und die Lebensqualität vor Ort verbessern.

Zu diesem Zweck werden bis 2023 bundesweit Modellvorhaben gefördert. Diese sind auf maximal 36 Monate ausgerichtet und sollen einen Umfang von zwischen 200.000 und 600.000 Euro haben. Die Zuwendungen sind nicht rückzahlbare Zuschüsse und fördern die Vorhaben zu 90 Prozent.

Kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure in strukturschwachen ländlichen Räumen können sich ab sofort bis zum 15.7.2020 bewerben. 

Informationen, Förderbekanntmachung, Bewerbungsunterlagen zu „Heimat 2.0“: www.bule-heimat20.de

Kontakt: info@bule-heimat20.de