Die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP) ist in Mecklenburg-Vorpommern gewachsen. Im ersten Halbjahr 2021 ist im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Amtes um 1,3 Prozent gewachsen. „Nach dem harten Krisenjahr 2020 nimmt die Wirtschaft in diesem Jahr wieder Fahrt auf. Die Nachwehen der coronabedingten Schließungen machen sich besonders im Dienstleistungsbereich bemerkbar. Betroffen war bei uns im Land vor allem der Tourismus. Erfreulich ist der deutliche Aufwuchs im verarbeitenden Gewerbe, Nachfrage und Aufträge ziehen deutlich an. Neue Mitarbeiter und Auszubildende werden wieder stärker nachgefragt und eingestellt“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am 24.09.2021. Die Wirtschaftsleistung war im 1. Halbjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen (-5,2 Prozent).

Die Belebung der heimischen Wirtschaft macht sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar. „Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter entspannt. Neuansiedlungen und Erweiterungen sowie der Ausbau der Gewerbegebiete sorgen für mehr Industriearbeitsplätze im Land“, betonte Glawe weiter. Die Zahl der Arbeitslosen ist im August in MV im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6.800 gesunken (-10,4 Prozent).

Die Schwerpunkte der Wirtschaftspolitik müssen weiter vorangetrieben werden. „Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss weiter ausgebaut werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung der Industrie, der Ausbau der Gesundheitswirtschaft, die weitere Intensivierung von Forschung und Entwicklung sowie das Ankurbeln des Exportgeschäftes und die Weiterentwicklung im Tourismus. Hier müssen wir vor allem weiter hin zu mehr ganzjähriger Beschäftigung“, machte MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend deutlich. „Wir arbeiten an der Verbesserung der Rahmenbedingungen. Ziel ist, im Ergebnis die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen durch heimische Unternehmen zu ermöglichen. Das unterstützen wir. Die Unternehmensnachfolgen, die Fachkräftesicherung und Mobilisierung von Potenzialen für Arbeit und Beschäftigung, die Digitalisierung und Klimaschutzmaßnahmen gehören zu den insgesamt größten Herausforderungen der heimischen Wirtschaft.“

PM/WM