Bundestag und Bundesrat stimmten vor wenigen Wochen der Gründung der „‚Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ mit Sitz in Neustrelitz zu – ein starkes Signal der Wertschätzung für die rund 30 Millionen Ehrenamtlichen in Deutschland.

Schwerpunkte der Stiftung sollen u.a. die Digitalisierung im Ehrenamt, die Entbürokratisierung und Nachwuchsgewinnung sowie die Engagementförderung auf dem Land und in Ostdeutschland sein. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dazu: „Ich bin überzeugt, die Stiftung ist der richtige Schritt, um das Ehrenamt gerade in ländlichen Gegenden besser zu unterstützen. Im Bundeshaushalt sind 2020 dafür 23 Millionen Euro eingestellt, ab 2021 sogar 30 Millionen Euro. Die Ansiedlung der Stiftung in unserem Land ist ein klares Signal aus Berlin, Bundes- und Forschungseinrichtungen vorrangig in ostdeutschen Ländern anzusiedeln.“

„In Mecklenburg-Vorpommern sind 43 Prozent aller Menschen ab 14 Jahren ehrenamtlich tätig. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung. Deswegen würdigen wir es jedes Jahr mit dem jährlichen Ehrenamtstag und der Ehrenamtsnadel, die ich an engagierte Bürgerinnen und Bürger verleihe. Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr auch die Ehrenamtskarte einführen werden“, so Schwesig weiter. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die landeseigene Ehrenamtsstiftung, die insbesondere für Ehrenamtliche da ist, die nicht in festen Strukturen eingebunden sind. Mehr als 1.000 Projekte sind bereits unterstützt worden, 600 allein im letzte Jahr. In diesem Jahr unterstützt die Ehrenamtsstiftung mit 1,6 Millionen Euro.

PM/MP