In Mecklenburg-Vorpommern können Krankenhäuser durch die Belegung von Betten in Rehakliniken entlastet werden.

Das ist eine vorsorgliche Maßnahme, falls Krankenhäuser ihre Kapazitätsgrenze erreichen sollten. Patienten, die bereits abklingende Symptome bei COVID-19 aufweisen sowie Patienten mit anderen Krankheiten können in ausgewählten Rehakliniken versorgt werden. Aufgrund ihrer krankenhausnahen Strukturen sind – wie im Frühjahr auch – zunächst die Klinik Malchower See, Tessinum in Tessin, Median Klinik Bad Sülze, Medigreif Parkklinik Greifswald sowie Bethesda Klinik Neubrandenburg bis Ende Januar 2021 als Hilfskliniken vorgesehen. Eine Ausweitung auf weitere Rehakliniken ist laut Wirtschaftsministerium möglich. Als Förderung der Personalkosten erhalten die Rehakliniken vom Land eine Tagespauschale von 50 Euro pro Tag und leer stehendem Bett, das für Akut-Patienten zur Verfügung steht. 

Darüber hinaus zahlt der Bund zur Aufrechterhaltung des Betriebes und Vorhaltung des Personals Ausgleichszahlungen an Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, die aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 Einnahmeausfälle infolge einer geringeren Bettenauslastung haben. Die tagesbezogene Pauschale beträgt 50 Prozent des mit Krankenkassen vereinbarten durchschnittlichen Vergütungssatzes der Einrichtung.

PM/WM
Bild: Beispielfoto KKH Demmin