Mit dem neuen Jahr haben laut IHK-Erhebung „Realsteuerhebesätze im Jahr 2021“ 15 Kommunen in der Mecklenburgischen Seenplatte ihre Steuer-Hebesätze angehoben. Allerdings habe sich an der absoluten Höhe gegenüber dem Vorjahr nicht viel verändert.

Für die Berechnung der Steuerkraftzahlen zu den Realsteuern werden im Finanzausgleichsgesetz M-V für die Grundsteuer A 323 Prozent, Grundsteuer B 427 Prozent und die Gewerbesteuer 381 Prozent als Nivellierungshebesatz angesetzt.

Nach wie vor liegt die Stadt Neubrandenburg bei der Gewerbesteuer mit 440 Prozent vor Kublank mit 420, Lindetal mit 405 und mittlerweile 13 weiteren Gemeinden mit 400 Prozent.

Bei der Grundsteuer B, der Grundsteuer für sonstige Grundstücke außer Land- und Forstwirtschaft, wird der höchste Hebesatz mit 550 Prozent in Neubrandenburg verlangt, Göhren-Lebbin liegt bei 500 Prozent, Woldegk bei 450 Prozent sowie Blankensee, Kentzlin, Lindenberg und Utzedel bei je 430 Prozent. Den Nivellierungshebesatz von 427 Prozent erheben bereits neun Gemeinden in der Mecklenburgischen Seenplatte.

„Realsteuerhebesätze der Gemeinden der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2021“: https://www.neubrandenburg.ihk.de/recht-undsteuern/realsteuerhebesaetze/  

PM/IHK