Für unser tägliches Leben ist eine gewisse Infrastruktur Voraussetzung: die so genannte Daseinsvorsorge. Dazu gehören Strom, Wasser oder Müllabfuhr genauso wie die Sicherstellung von Pflegemöglichkeiten, Mobilität, Bildung oder Kultur. Diese weist aber gerade auf dem Land oft Lücken auf.

Die regionalen Unterschiede der Lebensverhältnisse möchte seit 2018 das deutschlandweite Netzwerk Daseinsvorsorge reduzieren. 23 Netzwerkregionen arbeiten bundesweit an Ideen und Lösungen, um die Daseinsvorsorge auf dem Land nachhaltig sicherzustellen. Die Hochschule Neubrandenburg unterstützt dies mit einem Projektteam um Prof. Dr. Peter Dehne als Forschungsassistenz. Gemeinsam mit dem Institut für Arbeit und Wirtschaft, der Universität Bremen und dem Institut Raum & Energie Anfang realisierte dieses Anfang Dezember erstmals ein virtuelles Netzwerktreffen. 25 VertreterInnen der Mitgliedsregionen präsentierten hier zukunftsweisende Ideen und Projekte und diskutierten die Zukunft des Netzwerkes. Dieses, bisher durch das Bundesinnenministerium finanziert, soll bis Ende 2021 eigenständig arbeiten – u.a. mit einer Geschäftsstelle an der HS und mit einem online-gestützten „Wissensportal regionale Daseinsvorsorge“ als Unterstützungs- und Kommunikationsangebot für die Regionen.

Informationen: www.regionale-daseinsvorsorge.de
Kontakt: daseinsvorsorge@hs-nb.de

www.hs-nb.de/hiregion