Um die Geflüchteten mit qualitativ hochwertigen und bildungsadäquaten Angeboten zur Arbeitsaufnahme in Mecklenburg-Vorpommern zu versorgen, erweitert die Unternehmensberatung der Wirtschaft (UdW) das Projekt „mv4you“ um ein Sonderstellenportal in ukrainischer Sprache. Die UdW GmbH verfügt mit „mv4you“ und der „Koordinierungsstelle Fachkräfteeinwanderung MV“ über ein enges und gutes Netzwerk zu Unternehmen und Zugewanderten in MV. Dieser Umstand soll nun auch für die schnelle und unkomplizierte Integration der geflüchteten Ukrainer in den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern genutzt werden.

Die Agentur mv4you bietet bereits ein Jobportal, auf dem sich sowohl Unternehmen als auch Bewerber registrieren und in Kontakt gebracht werden. Hier können Unternehmen sich zu Stellenanzeigen beraten lassen und die Anzeigen über den Service von mv4you auf diversen Portalen inkl. dem Portal www.mv4you.de veröffentlichen lassen.

Mit dem Projekt „mv4you-Ukraine“ wird dieses Jobportal nunmehr um einen Sonderteil von Stellenanzeigen für ukrainische Fachkräfte ergänzt. Dieser wird von einer ukrainisch-sprachigen Mitarbeiterin betreut, die ein mehrsprachiges Einstellen der Anzeigen ermöglicht und auch für die Arbeitgeber die entsprechende Beratung und Betreuung gewährleistet. Eine komplikationsfreie Integration der ukrainischen Geflüchteten soll so ermöglicht werden.

„Durch das Projekt wird überdies gewährleistet, dass ausschließlich im Hinblick auf das Qualitätsmerkmal ´Gute Arbeit´ geprüfte Angebote der Unternehmen – nach einer entsprechenden Beratung – auch für ukrainische Bewerber veröffentlicht und zur Verfügung gestellt werden. So kann einer potentiell drohenden Ausbeutung der ukrainischen Geflüchteten vorgebeugt werden und eine zentrale ´Informationsplattform´ für die berufliche Integration der Geflüchteten in Mecklenburg-Vorpommern geschaffen werden“, betonte Wirtschaftsminister Meyer.

Die Gesamtinvestition für das Projekt beträgt im Förderzeitraum von April 2022 bis März 2023 knapp 90.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium trägt die gesamten Kosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

PM/WM