„Kinder, Familien und Alleinerziehende gerade auch in Mecklenburg-Vorpommern profitieren vom Konjunkturprogramm des Bundes ganz besonders“, begrüßt Sozialministerin Stefanie Drese das am 3. Mai 2020 beschlossene Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Koalition.

„Wichtig ist, dass der Kinderbonus von 300 Euro pro Kind nicht auf die Grundsicherung, wie z.B. das Arbeitslosengeld II angerechnet wird. Das ist eine echte Unterstützung zur Bewältigung der Coronakrise vor allem für Familien mit geringem Haushaltseinkommen“, verdeutlicht Drese. Vom Kinderbonus profitieren in Mecklenburg-Vorpommern etwa 310.000 Kinder in 205.000 Familien (Ehepaare und Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie Alleinerziehende). Für Eltern mit hohem Einkommen wird der Bonus mit dem Steuervorteil verrechnet.

Auch für den Kita-Bereich werden durch das Konjunkturprogramm mehr Mittel bereitgestellt. Drese: „Der Bund stellt zusätzlich eine Milliarde Euro für Erweiterungen, Um-und Neubauten von Krippen, Kitas und Kindergärten zur Verfügung. Die Mittel können auch für Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Hygienesituation eingesetzt werden“, so Drese.

Eine wichtige Hilfe für Alleinerziehende ist die Anhebung des Entlastungsbeitrags von derzeit 1.908 Euro auf 4.000 Euro für die Jahre 2020 und 2021. „Damit wird der höhere Betreuungsaufwand gerade für Alleinerziehende und damit verursachte Aufwendungen in Zeiten von Corona anerkannt“, betont Drese.

„Ich freue mich auch über Sonderhilfen für den Sportbereich“, so die Ministerin weiter. Für die Jahre 2020 und 2021 werden zusätzliche 150 Millionen Euro im Investitionsplan Sportstätten zur Verfügung gestellt.

Eine weitere wichtige Maßnahme im Konjunkturpaket ist nach Ansicht von Drese die „Sozialgarantie 2021“. Um eine durch die Corona-Pandemie bedingte Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, plant der Bund die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40 Prozent zu stabilisieren. „Das schützt die Nettoeinkommen der Arbeitnehmer“, so Drese.

PM/SM