Der Bund stellt den Ländern durch das Klimaschutz-Sonderprogramm „Stadt und Land“ bis zum Ablauf des Jahres 2023 Finanzhilfen in Höhe von bis zu 657 Millionen Euro für Investitionen in den Radverkehr zur Verfügung, 26 Millionen Euro allein für MV. Unterstützt wird der Aufbau eines sicheren, in lückenlosen Netzen geplanten und mit geringen Verlustzeiten nutzbaren Radverkehrssystems – um in urbanen und in ländlichen Räumen das Fahrradfahren sicherer und attraktiver für die Radfahrenden zu gestalten und einen Umstieg vom Kfz auf das Fahrrad zu erreichen.

Die vom BMVI im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie geförderte Studie „Fahrradparken an Bahnhöfen – Handlungsempfehlungen für den flächendeckenden Ausbau der intermodalen Verknüpfung von Fahrrad und Bahn“ ergab einen Bedarf von 1,5 Mio. Fahrradabstellmöglichkeiten an deutschen Bahnhöfen. Die Kommunen müssen dabei als Schlüsselakteure betrachtet und unterstützt werden. Neben der Frage der Finanzierung bzw. der Nutzung vorhandener Fördermöglichkeiten haben kommunale Akteure insbesondere einen großen Informationsbedarf beispielsweise zur Schaffung von bahnhofsnahen Radabstellanlagen/Fahrradparkhäuser, zu baulichen und gestalterischen Umsetzungsmöglichkeiten, verschiedenen Betreiberkonzepte oder eigentums- und genehmigungsrechtlichen Fragen.

Diese beantwortet seit dem 01. Juli 2021 zunächst befristet bis Ende 2023 die Infostelle „Fahrradparken am Bahnhof“. Hier werden relevante Wissensbestände gesammelt, aktiv und serviceorientiert an die interessierten Kommunen und sonstige relevante Akteure weitergegeben.

Informationen: https://radparken.info

Kontakt: Bundesamt für Güterverkehr, Referat F4 – Radverkehr und Straßenverkehrsakademie, Team Sonderprogramm Stadt und Land
Julian Schiebe
Telefon: (0221) 5776-5499
Fax:       (0221) 5776-1777
E-Mail:   
www.bag.bund.de