Dem Regionalbeirat Mecklenburgische Seenplatte stehen kurzfristig zusätzliche Mittel für Strukturentwicklungsmaßnahmen (SEM) aus dem neuen EU-Programm EU-REACT zur Verfügung.

Damit sollen Projekte gefördert werden, die Unternehmen dabei unterstützen, die Krise und ihre Folgen zu meistern, die das Funktionieren von Unternehmen und Gesellschaft erleichtern – z. B. durch Erhöhung der digitalen Präsenz oder durch den Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten.

Die Projekte können mit einer Personalkostenförderung für eine Laufzeit von einem Jahr unterstützt werden. Dafür ist eine Anteilsfinanzierung von maximal 70 Prozent (maximal 25.000 Euro/Vollzeitäquivalent) möglich. Für Regionen mit besonderen arbeitsmarktlichen Herausforderungen sowie für ländliche Gestaltungsräume ist eine Unterstützung von maximal 80 Prozent (maximal 30.000 Euro/Vollzeitäquivalent) vorgesehen. Die Mittel müssen am 30. Juni 2022 verausgabt sein, so dass die Projekte spätestens am 1. Juli 2021 begonnen werden müssen. Die Projektträger müssen juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sein. Die Anzahl der geförderten Stellen pro Antrag ist nicht begrenzt. Es sind die für SEM üblichen Antragsformulare zu verwenden und Stellungnahmen zum Nutzen des Projekts beizufügen.

Erste Anträge liegen bereits vor. Eine Kommune möchte beispielsweise das Innenstadtmarketing personell aufstocken, um den Neustart nach der Corona-Pandemie besser unterstützen zu können. In einem weiteren Antrag geht es um die digitale Vernetzung im ländlichen Raum zwischen Bürgern, Unternehmen und Kommunen.

Antragstellung: bis 9. April 2021 beim Regionalbeirat Mecklenburgische Seenplatte, Helmut-Just-Str. 6 (Raum 27), 17036 Neubrandenburg

Ansprechpartnerin: Sigrid Prokop, Telefon: 0385-588-5525, Prokop,

www.neubrandenburg.ihk.de